Beitrag im Stauferkurier vom 28.05.2020

Daniel Bok GRÜNT

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

die „Corona-Krise“ ist allgegenwärtig. Sie macht deutlich, welche Nachteile eine Globalisierung für die Weltbevölkerung haben kann. Eine vernetzte Welt hat sicher Vorteile, aber das „immer schneller“, „immer besser“ und „immer höher“ holt uns nun ein.

Wenn man sich online die Weltkarte ansieht, mit all den Ländern in denen sich Menschen mit dem Virus angesteckt haben, dann stellt man sehr schnell fest, dass selbst die kleinsten Inseln auf der Erde betroffen sind. Trotz all den eingeleiteten Maßnahme hat sich das Virus nicht stoppen lassen.
Die Auswirkungen Weltweit werden wohl kaum zu ermitteln sein. Regional betrachtet trifft es unsere heimische Wirtschaft. Aufträge können nicht bearbeitet werden oder bleiben gänzlich aus, der Gastronomie fehlen die Gäste und wer nicht schnell genug nach alternativen Produktionszweigen Ausschau hält, der bleibt am Ende auf der Strecke, wenn nicht die zugesagten Hilfen der Bundesregierung schlimmeres verhindern.

Um nicht nur das Negative zu sehen möchte ich kurz auf die positiven Aspekte eingehen. In den letzten Wochen und fast schon Monaten konnte ein reger Ansturm auf die Baumärkte beobachtet werden. Wer sich die Zeit nimmt und die Menschen beobachtet stellt fest, dass für viele wohl der eigene Garten zum neuen Mittelpunkt geworden ist. Sich selber die Hände dreckig machen und das geleistete seinen Freunden und Bekannten zeigen ist sicher der beste Weg um sich in diesen Tagen zu beschäftigen. Ob die Zeiten von Schottergärten vorbei sind bleibt zu hoffen.
Nutzen Sie also die Zeit und gestalten Sie Ihren Garten Insektenfreundlich.

Ihr Daniel Bok

Beitrag im Staufer Kurier vom 23.04.20

Das Corona-Virus beschäftigt uns seit Wochen. Es wirkt in alle gesellschaftlichen, kulturellen, wirtschaftlichen und sozialen Ebenen. Keiner wird ausgelassen. Es macht alles, was bisher gestemmt werden musste, ganz klein.

Die Krise als Chance sehen? Darf man das? Unbedingt! Wir sehen, wie solidarisch unsere Gesellschaft handeln kann, welche Kräfte in Bewegung gesetzt werden, um z.B. medizinische Versorgung bestmöglich zu gewährleisten, das Bildungssystem am Laufen zu halten und welche Auffangmechanismen geschaffen werden, welchen Anteil dabei unsere Demokratie hat.

Wir sehen aber auch, welche Missstände es gibt! Liegt die Antwort auf alles in maximaler Wirtschaftlichkeit? Höher, schneller, weiter, jeder gegen jeden, auf Kosten von Umwelt, nächsten Generationen, Gesundheitssystem und Menschen in für uns produzierenden Ländern?

Was ist uns wirklich wichtig? Wir sehen wie Wasser und Luft klarer werden, wenn keine Kreuzfahrtschiffe Meere und Häfen verschmutzen. Wir atmen bessere Luft, weil Umwelt belastende Industrie und Mobilität zurückgefahren sind. Homeoffice funktioniert in vielen Firmen und der Zweitwagen wird überflüssig. Videokonferenzen ersetzen Businessflüge. Uns wird klar, wer die Saat ausbringt und die Ernte einfährt.

Wir spüren, welche Bereiche essentiell sind: Gesundheit, Pflege, Bildung, Kultur, Sicherheit und eigene Landwirtschaft, sowie Ingenieurskunst, Wissenschaft und Forschung. Setzen wir unsere ganze Energie für die Bewältigung dieser Krise ein, für die folgenden Generationen und die Lösung der Klimakrise. Wirtschaftliche Interessen dürfen nicht länger auf Kosten von Gesellschaft, Gesundheit und Umwelt durchgesetzt werden. Gestalten wir in Waiblingen deshalb die Zukunft gerecht, nachhaltig, demokratisch und solidarisch! Machen Sie mit, tragen Sie Ihren Teil zu einer gesünderen, besseren und grüneren Welt bei.

Aufstellung der Listenplätze zur Gemeinderatswahl 2019

Pressemitteilung 14.02.2019
Liste GRÜNT wählt Kandidaten für den Gemeinderat

GRÜNT Waiblingen

Pressemitteilung 14.02.2019
Liste GRÜNT wählt Kandidaten für den Gemeinderat

Auf der Nominierungssitzung am 4. Februar 2019 haben die Mitstreiter der Liste GRÜNT ihre Kandidatenreihenfolge für die Gemeinderatswahl erfolgreich gewählt. Der Gemeinderat Daniel Bok freute sich darüber, dass die Liste personell noch einmal verstärkt werden konnte. Ereignisse wie z.B. der letzte Hitzesommer machen jedem aufs Neue deutlich, dass die Ressourcen Natur und Umwelt wichtiger denn je sind. Die Welt und Waiblingen muss grüner werden, damit unsere Folgegenerationen eine lebenswerte und gute Zukunft haben. Deshalb hat die Liste GRÜNT das Ziel, mehr als nur einen Sitz im Gemeinderat zu erlangen.

Auf Platz eins der Liste GRÜNT für den Waiblinger Gemeinderat wurde Daniel Bok bestätigt. Bereits 2014 erlangte er im ersten Anlauf mit der Liste einen wichtigen Sitz. Nach der ersten Legislaturperiode ist er sich sicher, dass dies nur der Anfang war. Er will mit dem vorhandenem Wissen und der Gruppe hinter sich seine Arbeit für Waiblingen weiter vorantreiben. Wichtige Themen sind für ihn u.a. der Ausbau der Kindergärten und die Begrünung der Häuser und Gewerbe im Städtebau.

Tobias Märtterer wurde auf Platz zwei gewählt. Für ihn ist es wichtig, dass Waiblingen familienfreundlicher wird, und die Innenstadt mit dem Markt und den ansässigen Geschäften lebendiger wird. Er will die Digitalisierung sowohl in den Bildungseinrichtungen strukturell und in Richtung papierlose Ämter vorantreiben.

Auf Platz drei folgt Simon Knöner. Er setzt sich für eine junge Politik und ein junges Waiblingen ein. Er will das Gute und Etablierte erhalten, sich dabei dem Fortschritt aber nicht verschließen.

Sascha Stampfl tritt auf dem vierten Platz an. Der Erhalt der Grünflächen, wie z.B. die Talaue, ist ihm besonders wichtig. Weitere kulturelle Angebote sollen entstehen, so dass die Jugendlichen auch am Wochenende in Waiblingen bleiben. Möglichkeiten des Zusammentreffens, wie z.B. das Altstadtfest, können attraktiver werden. „Alle Themen der Waiblinger Bevölkerung sollten wichtig sein. Egal, aus welchem Land du kommst, oder wie alt du bist.“, so Sascha Stampfl.

Auf den weiteren Plätzen folgen Zvonimir Pintar, Karl-Heinz Bok, Sebastian Thaler und Markus Böhm, Dieter Farenkopf, Bastian Gugliuzza und Stefan Kraft.

Abschließend lässt sich der Grundtenor der Kandidaten der Liste GRÜNT kaum besser als mit den Worten von Dieter Farenkopf ausdrücken: „Wir haben heutzutage alle Ressourcen und Technologien, um unsere wunderschöne Umwelt hier genießen und trotzdem einen hohen Lebensstandard halten zu können. Dazu gehört es auch, die zur Verfügung stehenden Mittel vernünftig und nachhaltig einzusetzen. Mir ist es wichtig, dass dies genau hier vor Ort – umweltschonend und sozial verträglich – immer wieder auf’s Neue umgesetzt wird.“

Über die Liste GRÜNT:

Die Liste „Grüne, Natur- und Tierfreunde“ trat erstmals zur Kommunalwahl 2014 in Waiblingen als „nicht mitgliedschaftlich organisierte Wählervereinigung“ an.
Gegründet wurde die Liste im September 2013 von engagierten Mitgliedern von Bündnis90 / Die Grünen und des Tierschutzvereins Waiblingen e.V..
Ziel von GRÜNT ist es, eine Plattform für Bürgerinnen und Bürger zu schaffen, die sich im Gemeinderat besonders für die „urgrünen“ Themen, also für Ökologie, den Natur- und Tierschutz einsetzt.
GRÜNT schaffte es 2014 mit Daniel Bok im ersten Anlauf einen Sitz im Gemeinderat zu erlangen. Die Themen sind heute aktueller denn je! Daher tritt die Liste nun verstärkt zur Wahl 2019 an. Das Ziel ist mehr als nur einen Sitz im Gemeinderat zu bekommen, um die Arbeit motiviert und auf breiter Ebene aufzunehmen.

Weitere Informationen und Bilder unter www.gruent-waiblingen.de

Haushaltsrede Daniel Bok – Gruppierung GRÜNT

Hier findet Ihr die Haushaltsrede von unserem Gemeinderatsmitglied Daniel Bok …

Hier findet Ihr die Haushaltsrede von unserem Gemeinderatsmitglied Daniel Bok vom 15.11.2018

Es gilt das gesprochene Wort!

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Hesky,
sehr geehrte Frau erste Bürgermeisterin Dürr,
meine sehr geehrten Damen und Herren,

bei meiner diesjährigen Themenauswahl möchte ich mich wie die Jahre zuvor kurzfassen.

Vorab geht mein Dank an meine Vorrederinnen und Vorredner, die bereits ausführlich berichtet haben.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

Mit eines der wichtigsten Themen die uns heute und in naher Zukunft beschäftigt ist die Digitalisierung. Längst befinden wir uns im digitalen Zeitalter was unsere gesamte Lebensrealität mindestens so fundamental verändern wird wie die industrielle Revolution des 19. Jahrhunderts. Mit der Einführung eines Koordinators für Digitalisierung sind wir auf einem richtigen und guten Weg und ich freue mich auf erste Ergebnisse und Neuerungen. Wünschenswert wäre immer noch der Umstieg auf digitale Sitzungsunterlagen. Die eingesparten Papierberge wären ein gutes Zeichen.
Auch bei unseren Schulen geht es voran. In 11 von 14 Schulen sind bereits Glasfaserkabel verlegt. Die restlichen werden folgen. Mit einem städtischen Anteil von knapp 600.000 EUR und einem zu erwartenden Zuschuss in Höhe von 280.000 EUR investiert die Stadt in den ersten Teilausbau der Rinnenäckerschule und in das Salier Gymnasiums. Dabei verzichten wir wissentlich auf weitere Zuschüsse für unsern Anteil. Aber abzuwarten bis die Bundes- und Landesregierung sich bewegen halte ich für den falschen Weg und begrüße deshalb die freiwillige Investition, die den Willen der Stadt und des Gemeinderats nach einer zeitgemäßen Ausstattung bestärkt.

Wem dennoch bei all der Digitalisierung der Kopf raucht, der kann sich auf einem Spaziergang durch unsere Talaue oder für die jüngeren unter uns, auf der Jugendfarm wieder erden. Bei einem maßvollen Einsatz der digitalen Medien sollte jedenfalls so schnell keiner auf der Strecke bleiben.

Mit der Entwicklung des Areals zwischen Bahnhofstraße und Fronackerstraße, sowie zwischen Blumenstraße und Albert-Roller-Straße steht Waiblingen nach der Karlstraße ein weiteres wichtiges Projekt im Zentrum an. Jetzt, ganz zu Beginn muss man sich über die generelle Richtung einig werden. Macht eine weitere Ansiedlung eines Supermarkts mit 1600 Quadratmetern oder großflächigem Einzelhandel wirklich sinn oder schaden wir damit nur dem bereits ansässigen Handel. Schon oft genug stehen Ladenflächen am Marktplatz leer. Die negativen Folgen können die Lage weiter verschlechtern. Bevor man sich also den Kopf über einen Rahmenplan zerbricht und in die weitere Entwicklung einsteigt muss eine klare Richtung von Seiten des Gemeinderats und der Verwaltung aufgezeigt werden. Hierfür ist es aus meiner Sicht unumgänglich frühzeitig in das Verfahren einzusteigen und alle beteiligten zu hören.

Waiblingen hat jetzt die Chance sich erneut auf dem Wohnungsmarkt zu platzieren. Warum also nicht von Anfang an Baugruppen zulassen. Nach der Karlstraßen wäre dies ein wichtiges Zeichen in Richtung Bürgerschaft. Doch hierzu gehört einmal mehr Mut den ich unserer Verwaltung zurufen möchte. Verlassen Sie alte Pfade und entwickeln Sie ein Quartier, dass einer IBA 2027 würdig ist. Verfolgen Sie von Anfang an das Ziel Baugruppen zum Zuge kommen zu lassen. Mit neuen Wohntrends schaffen wir weitere attraktive Angebote für jede Altersgruppe.

Als letztes möchte ich auf die Remstal Gartenschau im nächsten Jahr zu sprechen kommen. In den letzten Wochen und Monaten wurde an viele Ecken unserer Stadt gebaut und neue Attraktionen geschaffen – ein paar wenige werden noch entstehen. Welchen Mehrwert all die neuen Anlagen mit sich bringen, wird sich im kommenden Jahr zeigen. Denn dann wird es ernst und Waiblingen präsentiert sich mit 15 weiteren Kommunen auf hohem Niveau. Besonders hervorheben möchte ich das Flachwasserbiotop und die Remsterrassen. Beides stellt eine direkte Verbindung mit unserer Rems dar. Und auch wenn die Remskuben erstmal nicht in vollem Umfang realisiert werden, so bin ich der Meinung, dass auch ohne Sie die Gartenschau zu einem vollen Erfolg wird. Abgesehen von den baulichen Anlagen freue ich mich besonders auf die vielen kleinen und großen Aktionen. Erst durch sie wird das Remstal zum Leben erweckt.

Bevor ich nun zum Ende komme möchte ich mich bei dir „lieber Bernd“ für die gemeinsamen Jahre im Gemeinderat danken, alles Gute für die Zukunft. Als Nachfolger begrüße ich herzlich Herrn David Kramer und freue mich auf eine gute Zusammenarbeit.

Ich komme zum Ende

Mit einem hohen Maß an Erfahrung und Sicherheit wurde der Haushalt für das Jahr 2019 zusammengestellt. Für diese Leistung möchte ich mich bedanken und schenke ihnen auch in diesem Jahr mein vollstes Vertrauen sparsam gewirtschaftet zu haben.

Ebenfalls bedanken möchte ich mich bei Ihnen Herr Oberbürgermeister Hesky und Frau erste Bürgermeisterin Dürr, sowie der gesamten Verwaltung.

Herzlichen Dank