Unterstützer für die Gemeinderatswahl gesucht

Am 9.6.2024 wird der Gemeinderat für Waiblingen neu gewählt. Auch wir wollen dieses mal noch stärker werden und mindestens einen Sitz mehr erlangen.

Um dieses Ziel zu erreichen brauchen wir mindestens 32 Kandidaten auf unserer Liste. Wenn Du Dir vorstellen kannst uns darauf zu unterstützen, dann melde Dich einfach bei uns.

… Auf Dich kommt keine weitere Arbeit zu!

Warum dürfen die Bürger bei der Bürgerbeteiligung nicht diskutieren, ob es ein Baugebiet am Söhrenberg gibt oder nicht?

Vor Weihnachten fand in Neustadt die Bürgerbeteiligung zu einem möglichen Baugebiet am Söhrenberg statt. Es durfte nicht diskutiert werden, ob es ein Baugebiet geben soll, sondern nur, wie ein mögliches Baugebiet aussehen könnte. Vom Gemeinderat wurde bisher nicht beschlossen, dass es ein Baugebiet geben wird und es ist auch nicht bekannt, ob die Grundstücke zum Verkauf stehen.

Ich frage mich: Warum dürfen die Bürger nicht diskutieren, ob es ein Baugebiet gibt oder nicht? Warum investiert die Stadt bereits viele Gelder in eine Planung, obwohl wir nicht wissen ob gebaut wird? Warum gibt es eine Bürgerbeteiligung, wenn die Ziele durch die Stadt bereits vorgegeben sind und suggeriert wird der Umlegungsbeschluss sei bereits gefallen? Müssen wir in diesen Zeiten noch Baugebiete auf der grünen Wiese ausweisen?

Ich sage nein! Denn seit dem Zinsanstieg fehlt das Geld – bei den Bauherren und bei der Stadt. Derzeit gibt es ein Überangebot an fertigen Wohnungen und Häusern, die keinen Käufer finden. Die neuen Baugebiete der letzten Jahre brachten neue Einwohner und das überfordert unsere Infrastruktur. Inzwischen müssen wir unsere Kinder in Container-Kitas schicken.

Die Stadt hat kein Geld, um den dringend benötigten Neubau der Kita Ringstraße zeitnah zu realisieren. Trotz knapper Mittel müssen wir günstigen Wohnraum schaffen und hier nennen wir immer unsere Alternativen. Wir müssen dort bauen, wo die Infrastruktur gegeben ist. Wo Verkehr, Wasser, Wärme, Energie und Kommunikation bereits da sind: im innerstädtischen Bereich.

In Neustadt hat das Balatongelände und der Rathausplatz oberste Priorität. In Waiblingen dürfen wir uns die Chance nicht entgehen lassen, ein neues Wohnquartier beim Diakoniegelände und dem Bonbonles-Kaiser-Areal zu ermöglichen. Setzen wir unser knappes Geld also dafür ein, wo es den meisten Nutzen stiftet! Verpulvern wir es nicht am Söhrenberg, der ökologisch bedenklich und ökonomisch sinnlos ist.

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch

Wir wünschen Euch allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in 2024. Wieder geht ein ereignisreiches Jahr zu Ende.

Mit vielen Anträgen waren wir erfolgreich und beim ein oder anderen leider nicht. Besonders treibt uns immer noch das mögliche Baugebiet am Söhrenberg um, welches wir auf jeden Fall verhindern wollen.

Und wir müssen natürlich so schnell wie möglich versuchen weitere erneuerbare Energiequellen zu bauen und zu erschließen, wobei wir bei der Stadt ein sehr gutes Gefühl haben, aber uns bei den Stadtwerken doch etwas mehr Aktivität wünschen.

Ein weiterer Punkt wo es viel Luft nach oben gibt ist die Gestaltung der Mobilitätswende. Fußgänger, Radfahrer und Autos müssen in Waiblingen endlich gleichberechtigt werden. Für uns wird das Auto immer noch zu stark priorisiert.

Und dann steht im Juni die Gemeinderatswahl an und wir arbeiten momentan an der neuen Kandidatenliste hierzu. Wenn Du Lust hast Dich in den Rat wählen zu lassen oder wenn Du nur Lust hast unsere Arbeit durch die Nennung Deines Namens auf der Liste (wir brauchen insgesamt 32 Kandidaten auf der Liste) zu unterstützen, dann melde Dich einfach bei uns unter kontakt@gruent-waiblingen.de

Bis dahin wünschen wir nun eine erholsame Zeit und freuen uns dann darauf in 2024 neu durchzustarten!

Bitte wenden: Waiblingen auf dem Weg zu klimagerechter Mobilität

Gespräch und Diskussion mit Jan Kamensky, Künstler aus Hamburg

Do 20.4.2023 | 19.00 | Kulturhaus Schwanen | Eintritt frei, Spenden gerne
Waiblingen klimaneutral lädt ein

Mit der Erfindung des Automobils wurden Städte und Straßen mehr und mehr auf das Auto ausgerichtet. Wir haben uns eine autogerechte Stadt erschaffen und sind es so gewohnt. Doch was wäre eigentlich, wenn stattdessen die Lebensqualität in der Stadt im Mittelpunkt stünde? Wie würde unsere Stadt dann aussehen? Der Hamburger Künstler Jan Kamensky beschäftigt sich mit dieser Idee.

Er erstellt animierte Filme von Plätzen und Straßen, auf denen zunächst noch Autos stehen und die von Fahrspuren, Ampeln und Verkehrsschildern beherrscht werden. Kreativ lässt er in seinen Filmsequenzen die Autos durch die Luft wirbeln, versenkt Verkehrsschilder in den Boden und begrünt die freien Flächen. Vögel zwitschern in den virtuell sprießenden Bäumen. So entstehen wahre Wohlfühl-Orte, die sofort die Fantasie beflügeln.

Waiblingen klimaneutral hat den visuellen Utopisten Jan Kamensky zu einem Gespräch nach Waiblingen eingeladen. Er kommt am Donnerstag, 20.4.23 um 19 Uhr zu einer Abendveranstaltung ins Kulturhaus Schwanen. Dort werden wir gemeinsam der Frage nachgehen, warum wir Utopien brauchen, bevor wir Architekten und Stadtplaner*innen ans Werk lassen.

Wie wollen wir unsere Stadt zukunftsfähig aufstellen? Müssen wir den Mobilitätsbedürfnissen aller gerecht werden? Geht das überhaupt? Wie stellen Sie sich die ideale Fronackerstraße vor? Wo in der Stadt sehen Sie Handlungsbedarf für mehr Lebensqualität und Stadtbegrünung? Nach einem ersten Input sind Ihre Ideen auf dem Weg zur Klimaneutralität gefragt.
Wir haben Jan Kamensky übrigens auch beauftragt, von der Situation und den Möglichkeiten in Waiblingen eine Animation zu erstellen. Diese wird am Donnerstag noch nicht zu sehen sein, wir stellen sie vor, sobald sie fertiggestellt ist.

Veranstalter: Waiblingen klimaneutral

Die Veranstaltung wird unterstützt von: Demokratie leben, ADFC Rems-Murr, Fraktion GRÜNT+Tierschutzpartei im Gemeinderat Waiblingen, B90/Die Grünen OV Waiblingen-Korb, BUND-OV Waiblingen-Korb