Neues Wohngebiet bis zur Neustädter Kelter – ja oder nein?

Wollen Sie, dass es ein neues Wohngebiet rechts und links vom Bühlweg bis zur Kelter gibt oder wollen Sie dies verhindern?

Dann beteiligen Sie sich jetzt an der Umfrage / Bürgerbeteiligung auf www.waiblingen.de bzw. https://padlet.com/weeberundpartner/soehrenbergweg, schreiben Sie Ihre Meinung an soehrenbergweg@waiblingen.de oder schicken Sie eine Postkarte an die Stadtverwaltung.

Der Gemeinderat hat noch nicht entschieden, ob es überhaupt ein Wohngebiet geben soll oder nicht und wird aufgrund der Meinung der Bürger und dieser Bürgerbeteiligung entscheiden. Das ist unsere einzige Chance es zu verhindern.

Das Waiblinger Stadtklima im Wandel – Vortrag mit Dr. Björn Schäfer

Wir empfehlen Euch allen diesen Vortrag anzuschauen. Er erklärt anhand von bestehenden Daten und Fakten, wie wir bereits die Klimaveränderung in Waiblingen erleben und was wir tun müssten um zukünftig intelligent unsere Stadt weiterzuentwickeln.

Der Klimawandel macht auch vor Waiblingen nicht halt. Auf der Grundlage wissenschaftlicher Daten stellt Dr. Björn Schäfer, Mitglied des Arbeitskreises Waiblingen ENGAGIERT, die aktuelle Klimasituation in Waiblingen vor und erklärt, warum eine Stadt ihr eigenes Klima entwickelt. Unter anderem befasst er sich mit der Frage, wie es um unsere Wasserversorgung steht, woher die Kernstadt eigentlich ihre Frischluft bekommt und was mit Waiblingen passiert, wenn es weiter wärmer wird.

Um unsere Stadt langfristig lebenswert zu erhalten, müssen wir zeitnah reagieren und wichtige Entscheidungen treffen. An konkreten Beispielen zeigt Dr. Björn Schäfer, was man als Stadt und Bürger tun kann, um den durch den Klimawandel verursachten Veränderungen entgegenzuwirken und welche Schritte andernorts bereits veranlasst wurden.

Waiblingen klimaneutral

Machen auch Sie mit beim Einwohnerantrag von Waiblingen klimaneutral

Die Unterzeichnenden beantragen, dass sich der Gemeinderat mit folgender Angelegenheit und Forderung befasst:

Die Stadt Waiblingen erarbeitet einen Klima-Aktionsplan, um bis zum Jahr 2035 die Klimaneutralität von Waiblingen zu erreichen.

Begründung: Waiblingen muss seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten und dazu bis zum Jahr 2035 klimaneutral werden. Um dieses Ziel zu erreichen, ist unverzüglich die Erarbeitung eines entsprechenden Aktionsplans mit einem konkreten Maßnahmenkatalog notwendig.
Die Ausarbeitung soll durch die die Stadtverwaltung zusammen mit geeigneten Expertinnen aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft und einer umfassenden Beteiligung der Bürgerinnen Waiblingens erfolgen.
Der ausgearbeitete Aktionsplan soll dem Gemeinderat zur Beratung vorgelegt und bei seiner weiteren Beschlussfassung politisch berücksichtigt werden.

Beitrag im Stauferkurier vom 20.05.2021

Daniel Bok GRÜNT

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,
in den vergangenen Tagen und Wochen haben mich sehr viele Fragen vor allem zum Thema Wohnungsmarkt und die Schaffung von neuem Wohnraum beschäftigt.
Fragen, ohne deren Beantwortung es einem schwer fällt weitreichende Entscheidungen zu treffen.

  • Wie lässt sich neuer Wohnraum schaffen, ohne dabei die grüne Wiese für immer zu versiegeln?
  • Wie viel innerstädtische Nachverdichtung ist gut und leben wir in 100 Jahren dann nur noch in Hochhäusern?
  • Wie verändert sich das soziale Miteinander wenn wir immer enger zusammen wohnen?
  • Wann ist eine Stadt voll?
  • Wer entscheidet über Wachstum, Stillstand oder Schrumpfung?
  • Welche Vor- oder Nachteile ergeben sich aus den einzelnen Szenarien?
  • Wie entkommen wir dem ständigen Wachstum?
  • Gibt es einen richtigen Zeitpunkt für Bürgenbeteiligung?
  • Was wäre mit einer Abwrack- oder Tauschprämie für Immobilien?
  • Können oder müssen wir leerstehende Immobilien durch eine hohe Besteuerung zu Wohnraum umwandeln?
  • Wie können wir Wohnungseigentümer vor bestehenden Ängsten gegenüber Mietern beschützen?

Viele Fragen auf die ich noch keine Antworten habe. Eine Klausurtagung in der sich der Waiblinger Gemeinderat mit diesen Fragen beschäftigt ist längst überfällig. Ebenso wie die Beteiligung aller Bürgerinnen und Bürger.

Falls Sie eine Antwort auf meine Fragen haben, freue ich mich auf Ihre Rückmeldung.

Ihr Daniel Bok
Im Internet unter: www.gruent-waiblingen.de
E-Mail: kontakt[at]gruent-waiblingen.de

Beitrag im Stauferkurier vom 29.04.2021

Die Waiblinger Klimaziele sehen ambitioniert aus: Bis 2030 Reduktion der CO2-Emissionen um 50% und des Energieverbrauchs um 40% gegenüber 2005. Aktuell sieht es nicht so aus, dass wir das Ziel erreichen. Und was passiert nach 2030? Wir kennen es alle: Der erste Teil einer Herausforderung ist noch gut machbar. Richtig anstrengend wird es in der zweiten Hälfte des Weges, die erforderlichen Maßnahmen werden aufwändiger und teurer, effektive Strategien sind dann gefragt.

Dem Haushaltsantrag auf Einführung eines Klimamanagements für Waiblingen wurde im Dezember zugestimmt. Es gibt Aussichten auf lukrative Förderung, die man gerne mitnehmen möchte. Allerdings können die Anträge bisher noch nicht gestellt werden. Und so wartet man mit der Ausschreibung, anstatt auf eigene Kosten eine Stelle zu schaffen. Alles bleibt wie es war? Nein – nicht ganz: Wir wollen uns am „Wattbewerb“, einer bundesweiten Aktion zum Ausbau der Photovoltaik beteiligen. Ziel ist, dass möglichst viele Dächer mit PV-Anlagen ausgestattet werden. In Waiblingen wird aktuell nur 3% des Strombedarfs durch lokal erzeugten Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt. Eine Verdopplung sollte leicht und in kurzer Zeit möglich sein.

Der Sektor Verkehr sorgt für ein Viertel der CO2-Emissionen. Hier gibt es für eine Kommune interessante Ansatzpunkte. Knapp formuliert sind folgende Ziele: jedes dritte Auto fährt klimaneutral, jeder zweite Weg wird zu Fuß oder mit dem Rad zurückgelegt, ein Drittel weniger KfZ-Verkehr in den Städten, Verdopplung des ÖPNV, jede dritte Tonne klimaneutral transportiert.
Für Waiblingen heißt das: Verbesserung der Fußwegebeziehungen, Ausbau der Radwege und Förderung des Radverkehrs, Rückbau von Straßen und Parkplätzen, Investition in ÖPNV, Carsharing und Radleihstationen.
Zur CO2-neutralen Stadt ist es noch ein weiter Weg. Trödeln muss vorbei sein. Jeden Tag, den wir warten, bezahlen wir in der Zukunft teuer.

Iris Förster – GRÜNT + Tierschutzpartei